MAX - MitarbeiterAktienindeX
Die Entwicklung von MAX…
Im Januar 2003 hat der MitarbeiterAktienindeX - MAX, nach knapp einjähriger Entwicklungszeit, im Schindlerhof Einzug gehalten. Projektleiter Markus Wiesmann hat das Instrument zur Personalführung selbst entwickelt – auf Initiative von Hotelchef Klaus Kobjoll und mit Unterstützung von Prof. Dr. Scheiper, von der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt.
Seitdem ist MAX für die 80 Mitarbeiter nicht mehr wegzudenken. Zwischenzeitlich arbeiten nahezu 100 Unternehmen in mehr als 8 Ländern Europas mit dem MAX, der mittlerweile in 6 Sprachen im Einsatz ist.
MAX auf die Schnelle…
- Jeder Mitarbeiter erhält zu Beginn einen Aktien-Nennwert von 1000 Pixel. Dieser wird monatlich neu berechnet und spiegelt den aktuellen Kurs des Mitarbeiters wieder. Der Kurswert kann steigen oder fallen.
- Damit ermöglicht der MAX eine regelmäßige persönliche Stärken-Schwächen-Analyse.
- Die Mitarbeiter beurteilen sich selbst und nehmen so Einfluss auf den Kurs. Die Eingaben werden vom Teamleiter gegengelesen. Bei starken Abweichungen kommt es zu einem klärenden Gespräch.
- Die Einflussfaktoren, eine Mischung aus harten und weichen Faktoren, sowie deren Gewichtung sind unternehmensindividuell und eindeutig definiert.
- Die Eingabe der Daten erfolgt mit Unterstützung einer professionellen Software. Der Zeitaufwand liegt nach einer Einarbeitungsphase bei ca. fünf Minuten pro Monat.
- Im Hotel Schindlerhof setzt sich der Aktienwert aus rund 20 Indikatoren zusammen, darunter Einreichen von Ideen, Mitarbeit an Projekten, Pünktlichkeit, Fehlerquote, Krankheitstage, Arbeiten mit einem Zeitplansystem oder Weiterbildung.
- Errechnet werden der Player-Index PIX für einzelne Mitarbeiter, der Team-Index TIX für die Teams sowie der Community-Index CIX für das gesamte Unternehmen. An den Kursverläufen lassen sich die Entwicklungen der jeweiligen Einheiten ablesen. Auch die Situation des Unternehmens lässt sich darstellen.
- MAX setzt Transparenz, Offenheit und Ehrlichkeit bei Mitarbeitern und Führungskräften voraus.
- Bei der Einführung von MAX sollten die Mitarbeiter schon im Anfangsstadium eingebunden werden, etwa durch Arbeit in Workshops.
- MAX wird derzeit in nahezu 100 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen eingesetzt.